Sonntag, 16. Mai 2010

Wolfsweg Merzig

Die Frühlungssonne gab sich ja in letzter Zeit nicht gerade viel Mühe gegen Wolken und Regen anzukommen, doch heute ließ sie sich nicht lumpen und es konnte ne trockene Wanderung werden.

Es ging in den Norden des Saarlandes zum Wolfsweg in Merzig. Dieser erhielt im Jahre 2006 die Bewertung "Premiumwanderweg" und verbindet über 9,5 km die beiden Attraktionen Wolfspark und Garten der Sinne.

Startpunkt war der Wolfspark. Hier sind auf verschiedenen großen Wald-Freigehegen unterschiedliche Wolfsrudel, wie beispielsweise Timberwölfe oder Polarwölfe, untergebracht. Unterwegs hört man immer wieder das beeindruckende Geheul der Wölfe durch den Wald hallen.

Von hier aus geht es auf schmalen Pfaden und Waldwegen erstmal bergauf. Irgendwann zweigen dann vom Hauptweg Treppen ab, die in ein schönes kleines Tal führen, das über verschiedene Holzbrücken durchquert werden muss und am Ende über eine Baumsteigleiter wieder nach oben führt. Der Pfad schlängelt sich weiter bis zur Höhe, wo man eine herrliche, für diesen Landstrich typische, Streuobstwiese durchwandert. Im Sommer kann man sich hier sicherlich im Vorbeigehen eine vitaminreiche Vesper pflücken.

Mit herrlichem Ausblick über das Merziger Umland geht es zum Garten der Sinne. Dieser ist gegen Gebühr zu besichtigen, was ich mir allerdings gespart habe und mich direkt weiter zum Abstieg ins Tal zurück zum Wolfspark begab.

Der Rückweg ist im Vergleich nicht mehr ganz so abwechlungsreich wie der Aufstieg und führt einen wieder zurück zum Parkplatz am Wolfspark.

Über einen kleinen zusätzlichen Schlenker zum Rosskopf kommt man letztendlich auf 12 km.

Eine schöne kleine Wanderung, die viel Abwechslung bietet und ihr durch den faszierenden Chor der Wölfe einen ganz besonderen Touch gibt.
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Sonntag, 4. April 2010

Rothenburg - Falkenstein

Den Karfreitag für eine weitere Wanderung und Erkundung der vielen Burgruinen in den Nordvogesen genutzt. Startpunkt war der Waldrand von Neunhoffen. Von hier geht es entlang entlang einiger größerer und kleinerer Bunker und Stellungen der Maginot Linie in Richtung der Burg Rothenburg.

Diese recht kleine Burgruine liegt auf einem massiven Felssockel und ist nur noch anhand einiger Mauerreste zu erahnen. Das April-Wetter entschied sich spontan für einen ordentlichen Sonnenschein und es wurde ein kleines Picknick aus dem Rucksack gezaubert, das wir mit einem herrlichen Ausblick in Richtung Hanauer Weiher genossen.

Nun ging es weiter zur Ruine der Burg Falkenstein. Diese sehr große Burganlage erhebt sich auf einem mehr als 100 Meter langen Sandsteinfelsen. Leider ist die Oberburg für Besucher wegen Einsturzgefahr gesperrt und man kann nur den unteren Bereich mit verschiedenen Felsenkammern und den Eingangsbereich besichtigen.

An dieser Stelle wäre ein weiterer Bogen zur Burg Hohenfels möglich, den wir zeitlich leider ausfallen lassen mussten.

Über den direkten Rückweg nach Neunhoffen kamen wir auf ca. 12 km.

Etwas verwirrend ist die anscheinend derzeit stattfindende Neu-Beschilderung der Wanderstrecken im Elsass. Die aktuelle 2006er Wanderkarte des Club Vosgien verwendet andere Symboliken als die neu angebrachten Schilder und die per Farbe angebrachten Symbole an Bäumen und Felsen wurden offensichtlich abgekratzt.



Samstag, 27. März 2010

La Ligne Maginot

Bei Wanderungen im deutsch-französischen Grenzgebiet stößt man an vielen Stellen auf die Relikte der Ligne Maginot.

Die Verteidigungslinie entlang der gesamten französischen Ostgrenze sollte nach dem Ende des ersten Weltkrieges ein erneutes Eindringen deutscher Invasoren und ihrer Verbündeten verhindern.

Die Arbeiten für dieses gigantische Projekt wurden um 1930 begonnen und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verstärkt vorangetrieben.

Die Bunker variieren von kleinen Beobachtungsständen bis hin zu mehrstöckigen unterirdischen Anlagen mit eigener Energie- und Wasserversorgungen sowie eigener Eisenbahn.


Die Linie konnte aber bis zur deutschen Offensive im Jahre 1940 nicht komplett vollendet werden und wurde an der schwächsten Stelle, den Ardennen, letztendlich umgangen.

Dies alles gehört mittlerweile zum Glück der Vergangenheit an und die ehemaligen Gegner sind mittlerweile unter dem Mantel der EU vereint und befreundet.

Vereinzelt sind die Bunker als Museum ausgebaut und zu besichtigen. Viele der Bauwerke, abseits der Hauptwege, sind aber einfach sich selbst überlassen und verfallen langsam. Oftmals sind diese auch unverschlossen und könnten betreten werden. Wobei hier Vorsicht geboten ist, da teilweise offene Zisternen oder gebrochene Böden in der Dunkelheit zu üblen Stürzen führen können.

Sonntag, 7. März 2010

John Rambo

"John dein Land braucht dich!", sind die einleitenden Worte des Caches John Rambo - GC2372A. Dieser führte uns heute in den Bereich St.Ingbert-Rentrisch.

Toll ausgearbeitete Stationen mit interessanten Rätseln führen diesen Multi entlang einiger gesprengter Bunker des Westwalls.
Teilweise erschwerte der frische Schnee sowie einige umgestürzte Bäume das Auffinden der Stationen, aber dank Spoilerfoto und Telefonjoker konnte nach längerer Suche der Final geloggt werden. Nochmal großer Dank an das Wildschwein für die kampflose Freigabe der Finallocation. :-)

Sonntag, 28. Februar 2010

Trifels

Wenn man das Wetter der letzten Woche und die heutigen Unwetter hier im Südwesten so betrachtet ist es verwunderlich bei welch genialem Wanderwetter am gestrigen Samstag gestartet werden konnte.

Startpunkt war das Örtchen Annweiler im Wasgau. Von hier kann man schon die teilweise restaurierte Reichsburg Trifels sehen, in der schon Richard Löwenherz festgesetzt wurde um Lösegeld von England zu erpressen. Aber erst musste der Sonnenberg erklommen werden. Oben angekommen schreckte der Touri-Parkplatz für Besucher des Trifels ab, so dass wir nach kurzer Orientierung direkt weiter Richtung Burg Anebos und Burg Scharfenberg (Münz) wanderten. Hierbei kommt man an mehreren imposanten Sandsteinfelsen vorbei, die hier wie Riesen aus dem Wald ragen.


Hinter Burg Scharfenberg ging es wieder bergab in Richtung des Zollstocks. An diesem Punkt trafen die drei Herrschaftsbereiche Bistum Speyer, Kurpfalz und Herzogtums Zweibrücken zusammen. Der hier platzierte Cache "Zollstock" ist aufgrund seiner interressanten Cachebox sehr lohnenswert.

Nun war schwitzen angesagt, denn die Erklimmung des Hohenberg buchte einige Höhenmeter auf die Haben-Seite. Der dortige Aussichtsturm ist aber leider aufgrund seiner Baufälligkeit gesperrt.

Etwas unterhalb des Turms befinden sich zwei Absprungschanzen für Paraglider oder Drachenflieger. Hoffe, jeder konnte die dort angebrachte Frage beim Absprung bisher mit "ja" beantworten.


Nun folgte wieder der Abstieg ins Tal, wo man dem Burgensymbol folgend im großen Bogen um den Trifels wieder zurück nach Annweiler gelangt.

Im Frühling/Sommer aufgrund des Touristen-Ziels "Trifels" sicher keine einsame Wanderung, allerdings konnten die ~13 km gestern noch recht ruhig angegangen werden.

Dienstag, 9. Februar 2010

Robens Adventure


Komfortablen Schlaf verspricht die Firma Robens bei dieser selbstaufblasenden Isomatte. Diesen konnte ich zwar noch nicht vollendet geniessen, aber ein erstes Probeliegen war sehr positiv.

Fündig geworden bin ich bei einem Angebot der Firma Doorout.

Die Entscheidung für die Firma Robens viel auch aufgrund eines, zwar etwas zurückliegenden aber nicht minder beunruhigenden, Tests von Ökotest, der auch bei bekannten Anbietern ungesunde Inhaltsstoffe feststellte, die neben den Auswirkungen auf den Menschen auch bei einer späteren Entsorgung die Natur entsprechend belasten. Robens war hier einer von zwei Anbietern (18 Anbieter insges. im Test) die mit "sehr gut" gewertet wurden.

Nun aber etwas zu den Produkteigenschaften. Die Matte hat die Maße 198cm x 64cm, eine ungefähre Dicke von 7 cm (je nach zugegebener Luft) und ein Gewicht von knapp 2,1 kg.

Geliefert wird sie mit einem ausreichend dimesionierten Packsack, 2 Spannriemen sowie einem kleinen Repair-Kit.

Die Isomatte verfügt über 2 Ventile, die an den oberen Ecken angebracht sind. Dadurch saugt sie recht schnell die Luft und ermöglicht auch ein rasches Entlüften beim Zusammenrollen.


Die Oberseite ist in grün gehalten, die Unterseite in schwarz und besteht aus Polyester. Die Kammern der Matte sind in einer Tunnelkonstruktion angelegt.

Vom Packmaß kommt sie auf 67cm Umfang und 12 cm Durchmesser. Die Form ist gerade.



Vom Packmaß und Gewicht natürlich keine Matte, die ich bei einer Tour mit mir rumschleppen möchte, aber die Funktionalität ist ja auch auf einen Campingausflug oder ähnliches ausgelegt.
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Dienstag, 2. Februar 2010

liteXpress workx 201


Meine normale Mini-Maglite hat ausgedient und die Anschaffung einer kleinen LED Lampe stand an. Entschieden habe ich mich für die liteXpress workx 201. Diese verfügt über einen Luxeon Rebel Hochleistungs LED, dieser ermöglicht im Gegensatz zu normalen LEDs eine wesentlich höhere Lichtausbeute.
Das Gehäuse besteht aus schwarzem Aluminium und wiegt, mit den 3 benötigten AAA Batterien, gerade mal 102 Gramm. Bei einer Länge von 10,2 cm und einem Durchmesser von 2,9 cm.

Über die Kollimator Linse kann der Lichtstrahl gestreut oder gebündelt werden.


Geschaltet wird die Lampe über einen Endkappenschalter, der neben Dauerbetrieb auch eine Morsefunktion ermöglicht.


Der Luxeon LED leistet 100 Lumen bei einer, zumindest vom Hersteller angegebenen, Dauer von 10 Stunden.

Das Licht der liteXpress ist sehr angenehm und im Vergleich zur normalen Maglite wesentlich weisser. Hier mal ein Vergleich der beiden Spots (links die Maglite).