Dienstag, 29. April 2014

Drei Egsen



Bei den drei Egsen handelt es sich um eine Burgengruppe im Elsass. Die Wortherkunft  "drei Egsen" kommt nicht von den hier in reicher Zahl vorkommenden Eidechsen, sondern von der in der Nähe gelegenen Stadt Eguisheim. Im französischen Les Trois Châteaux d’Eguisheim genannt, liegen in direkter Nachbarschaft die Dagsburg, Wahlenburg und Burg Weckmund.
 

Von der Festungsstadt Eguisheim, diese trägt die Auszeichnung "Plus beaux villages de France", geht es direkt in die Weinberge. Hier schlängelt sich der Weg gemütlich durch die Weinreben mit stetem Blick auf die Burgengruppe, in Richtung des Örtchens Obermoschwihr. Dieses bietet außer verschiedenen Möglichkeiten zum Weinkauf und Weinprobe keine weiteren Sehenswürdigkeiten. Doch den Wein lassen wir erstmal aus und laufen weiter nach Husseren-les-Châteaux. Am Ortsende beginnt dann auch der Aufstieg zum Schlossberg.


Oben angekommen werden die verschiedenen Burgruinen erkundet und der herrliche Blick in die Oberrheinebene genossen.


Über ein Teilstück des hier vorbei laufenden Jakobsweges geht es dann wieder zurück nach Eguisheim, wo dann nach 13,5 km endlich ein Weinchen und Flammkuchen auf uns wartet. So frisch gestärkt kann das mittelalterliche und verwinkelte Städchen erkundet werden und man kann nur bestätigen, dass dieses die Auszeichnung wirklich verdient hat.
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Mittwoch, 12. März 2014

Orientierung


Montag, 27. Januar 2014

Le Donon


Auf historischen Spuren zum Donon sollte es, der Beschreibung auf outdooractive folgend, mal wieder in die Vogesen gehen. 
Am Ortsrand von Wackenbach bzw. Vacquenoux wurde geparkt und nach kurzer Ortsdurchquerung in den Wald eingetaucht. Laut dem hinterlegten Höhenprofil war schon klar, dass es jetzt bis zum Donon nur noch stetig bergauf gehen würde. Obwohl Mitte Januar, ähnelte die Jahreszeit eher einem angenehmen Frühlingstag, die Sonne schien warm durch die Bäume und vereinzelt zwitscherten die Vögel. Immer wieder wechselnd zwischen schmalen und breiteren Waldwegen schlängelt sich der Weg am Berg entlang bis man den Col entre les deux Donons erreicht. 


Nun ist es nicht mehr allzuweit bis zum Gipfel, aber es wartet noch ein steiniger Singletrail, der nochmal die letzten Höhenmeter und Schweiß fordert.


Auf 1008 m ü. NHN erreicht man den Gipfel mit dem imposanten Tempel. Dieser wurde unter Napoleon dem III im 19.Jahrhundert errichtet. Zudem sind auch noch ältere Spuren der Kelten und Römer zu sehen, die diesen Berg als Kultstätte genutzt haben. Nach ausgiebiger Stärkung bei herrlichem Ausblick in die umliegenden Vogesen, das Elsass und Lothringen ging es nun stetig bergab zurück ins Tal. Vorbei an einer alten Liftanlage und dem Hotel Restaurant du Donon folgen wir dem Weg in Richtung Grandfontaine und im weiteren Verlauf dann zurück nach Wackenbach.


Insgesamt eine schöne Wanderung von knapp 14 km mit tollem Fernblicken und angenehm wechselnden Wegeprofil. Nur beim Abstieg muss man zweimal kurz die Landstraße kreuzen.
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Montag, 21. Oktober 2013

Wenger Rangerwood 55


Die Schweizer Offiziersmesser mit roten Kunststoff-Griffschalen und dem Schweizer Kreuz kennt sicherlich jeder. Diverse andere Griffschalen wurden bereits auf den Markt gebracht, von anders farbigen Plastik, geriffeltem Alu wie es ursprünglich an die Schweizer Armee ausgeliefert wurde bis hin zu teuren Sammlerstücken mit Gold und Brillanten Besatz.
Die Firma Wenger hat 2012 die Rangerwood Serie mit ergonomisch geformten Griffschalen aus original Schweizer-Nussbaumholz heraus gebracht.
Diese liegen hervorragend in der Hand und das Holz fühlt sich sehr gut an.


Das Messer beinhaltet folgende Werkzeuge:
- 9,5 cm Klinge (per Linerlock verriegelnd)
- Holzsäge
- Korkenzieher
- Kapselheber mit Schraubenzieher und Kabelabisolierer
- Dosenöffner
- Ahle mit Öhr
- Schlüsselring bzw. Ring für Messerkette


Das Rangerwood 55 ist deutlich größer und schwerer als die bekannten Schweizer Messermodelle. Die Heftlänge beträgt 13 cm bei einem Gewicht von 160 Gramm.
Die Entriegelung ist sehr schön über das Schweizer Kreuz gelöst. Das Messer rastet automatisch beim Öffnen ein, durch Druck auf das Kreuz löst man wieder die Verriegelung.


Insgesamt ist das Messer, wie von der Schweizer Messerschmiede gewohnt, sehr gut verarbeitet. Das Holz ist sauber eingepasst und im Übergang gut geschliffen. Der Entriegelungsknopf mit dem Logo ist perfekt eingearbeitet und die Klappmechanik der einzelnen Werkzeuge arbeitet zuverlässig.
Nicht ganz sicher bin ich mir bei längerem Kontak des Holzes mit Feuchtigkeit. Bei kurzem Kontakt perlt Wasser einfach ab, ob es allerdings bei längeren Zeitspannen zu einem Aufquellen des Holzes kommt wird sich zeigen bzw. werde ich es sicherheitshalber versuchen zu vermeiden.
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Montag, 24. Juni 2013

Le Tanet

Fragender Blick gen Himmel... was soll ich bei diesem Wetter einpacken? Brauchts Sonnencreme oder die Fleecejacke? Naja, am besten bei diesem Sommer auf alles gefasst sein und von allem etwas. Dann ab ins Auto und zum Col de la Schlucht in die Vogesen. Dies war bereits in der Vergangenheit der Startpunkt zum Sentier des Roches, doch dieses Mal sollte es auf einem Teilstück des GR5 zum Le Tanet gehen.

  

Am Schluchtpass nur schnell das Auto abstellen und Richtung Nord-Osten dem hiesigen Trubel entkommen. Schon taucht man in ein schönes kleines moosbewachsenes Waldstück ein und arbeitet sich über Stock und Stein die ersten Höhenmeter auf das heutige Konto.


Bald erreicht man den Höhenkamm und folgt weiter dem GR5. Der flache Bewuchs hier oben ermöglicht immer wieder herrliche Fernblicke. Ein kurzer Schlenker zum Wurzelstein lohnt sich um sich diesen markanten Felsen anzuschauen.


Doch weiter auf dem Höhenkamm und schon bald wird es wieder felsig und man erreicht die Spitze des Le Tanet. Viele hohe Felsformationen laden, bei den heutigen heftigen Böhen, zu einer windgeschützten Rast ein.


Auf dem Tanet befinden sich auch noch die Reste einer Beobachtungsstellung aus den Kampfhandlungen, die hier während des ersten Weltkriegs stattfanden.


Man kann heute recht weit blicken und in der Ferne sogar noch einzelne Schneefelder auf dem Hohneck ausmachen.


Hinter dem Tanet verlieren wir dann wieder die zuvor erkämpften Höhenmeter, verlassen den GR5 und steigen zum Lac Vert ab. Dieser "grüne See" trägt seinen Namen aufgrund der dort vermehrt vorkommenden Algen, wobei eine Sage behauptet, dass hier smaragdfarbene Tränen, aufgrund einer getöteten Gams, vergossen wurden und dadurch die grünliche Färbung entstand.... Wie auch immer, der See ist sehr schön gelegen und komplett von Wald umschlossen.


Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Auberge Seestaedle wo ein verspätetes Mittagsessen auf uns wartete. Nach hausgemachter Pastete mit Salat ging es frisch gestärkt weiter. Nach kurzem Anstieg passiert man die Auberge Schantzwasen und wenig später die Auberge Schupferen. Also verhungern wird man bei dieser Tour mit Sicherheit nicht.


Nun folgt man dem Wanderzeichen "gelber Punkt" und gelangt über die Hirschsteine und den Spitzenfels wieder zum Ausgangspunkt. Insgesamt eine sehr abwechlungsreiche Tour von ungefähr 12 km.
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Freitag, 21. Juni 2013

Marmot - Alpinist Tech Jacket

Raglanärmeln, Angel-Wing Movement, Grid Fleece sind die Fremdwörter mit denen man bei der Marmot Alpinist Tech erstmal konfrontiert wird. Was es damit auf sich hat gleich mehr, erstmal zu den allgemeinen Daten.

- Material 100% Polyester Grid Fleece (5.9 oz/yd)
- YKK Reißverschlüsse
- Gewicht laut Hersteller in Größe L 439.4 Gramm (nachgewogen 436 Gramm)



Sie verfügt über einen durchgehenden Front-Reißverschluss, dieser ist an der Innenseite mit einer überlappenden Stoffleiste hinterlegt. Zwei seitlichen Taschen mit Reißverschluss, einer Napoleon Tasche im linken Brustbereich sowie einer Innentasche links ebenso mit Reißverschluss (neuere Modelle sollen hier auch noch über einen Kopfhörerausgang verfügen). Der Kragen schließt hoch ab kann aber nicht verstellt werden. Der untere Saum kann per Gummizug individuell eingestellt werden.


Die Taschen sowie der Kragen sind mit Stoffapplikationen und Aufdrucken versehen.


Bei den genannten Raglanärmel handelt es sich um einen bestimmten Schnitt der Kleidung im Armbereich. Dabei werden die Ärmel nicht einfach aufgesetzt sondern verlaufen schräg in die Kragennaht bis zum Halsansatz, dadurch wird eine störende Naht im Schulterbereich, störend gerade beim Tragen von Rucksäcken, vermieden.



Die Grid Struktur (Gitter-Struktur) der Jacke ermöglicht eine eine ideale Klimaregulierung, das Gewebe transportiert Feuchtigkeit schnell nach außen. Außerdem wirkt das Fleece dadurch nicht so fusselig wie herkömmliche Fleece-Jacken.


Der Angel-Wing Movement Schnitt soll die Bewegungsfreiheit bei Jacken erhöhen. Bewegungen werden unterstützt, ohne dass die Ärmel nach oben Rutschen. 


Ich konnte die Jacke seit vergangenen Winter testen und bin begeistert. Als zusätzliche Wärmeschicht unter der Hardshell im Wintersport, als Überziehjacke beim Wandern und bei diversen Freizeitaktivitäten macht sie was sie machen soll – angenehm warm halten. Gerade die Grid Optik, der modische Schnitt und die optischen Hervorhebungen lässt sie hochwertiger aussehen als eine gewöhnliche flauschige Fleecejacke und macht sie somit alltagstauglicher.
Allerdings sollte man sich im klaren sein, dass es keine dicke Polartec Jacke ist und auch keinen Schutz bei starkem Wind bietet. Hier sollte sie dann mit einer Hardshell kombiniert werden.
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Donnerstag, 16. Mai 2013

Aus Alt wächst Neu