Der Glissade aus dem Hause Black Diamond ist ein vielseitiger Doppelhandschuh und bietet dank seiner sehr leichten und dennoch warmen Konstruktion eine variable Option für verschiedene Wetterlagen bzw. Wintersportarten.
Das Obermaterial besteht aus elastischem abriebfestem Nylon-Gewebe mit einem Inneneinsatz aus 100% wasserdichtem BDry. Gefüttert ist er mit einem Thinsulate Fleece. Die Handinnenflächen sind aus Ziegenleder genäht, was einem einen guten Gripp beim Greifen ermöglicht. An der Oberseite des Daumen ist ein Streifen leicht aufgeflauschtes Leder eingesetzt mit dem sich perfekt die beschlagene Brille säubern lässt. Insgesamt bringt das Paar gerade mal 171 Gramm in Größe L auf die Waage.
Der Schaft kann mittels eine Gummizugs über dem Jackenärmel fixiert werden.
Als Temperaturbereich wird von Black Diamond -17°C / -1°C angeben.
Getestet wurde der Handschuh bisher beim Skifahren und bei Winterwanderungen. Auch wenn der klassische Bereich für diesen Handschuh eher im Bereich Alpinklettern, Skitouren und Bergsteigen angesiedelt ist, konnte er mich auch beim Alpinski überzeugen. Er bietet zwar keine Protektoren doch hat man dank der Stoffkombination angenehm warme Hände und dank der dünnen Bauweise immer eine gutes Feingefühl. Dadurch muss nicht bei jeder Kleinigkeit der Handschuh ausgezogen werden wenn etwas am Equipment bzw. der Kleidung gerichtet werden muss.
Bei längeren bewegungsärmeren Aufenthalten bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich stößt die dünne Konstruktion dann, meiner Erfahrung nach, doch an ihre Grenzen.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
Drei-Seen-Tour
Es regnet in Strömen . es regnet nicht - - die Sonne scheint - es regnet..., im schnellen Wechsel der momentanen Wetterkapriolen ging es, auf einen längeren sonnigen Abschnitt hoffend, in die Vogesen. Auf dem Plan stand die auf outdooractive beschriebene 3-Seen-Tour.
Startpunkt war der Parkplatz am Lac Blanc (1050 m ü. NHN) im Département Haut-Rhin oberhalb des Örtchens Orbey. Von hier ging es bergab zum Lac Noir (950 m ü. NHN). Diese beiden Seen versorgen ein Pumpspeicherkraftwerk. Tagsüber wird vom Lac Blanc Wasser zur Stromerzeugung in den Lac Noir abgelassen und Nachts wieder zurückgepumpt. Auf dem folgenden Foto kann man das Kraftwerk am Lac Noir sehen.
Weiter, im wahrsten Sinne, über Stock und Stein ging es von hier zum Lac des Truites (bzw. Lac du Forlet). Obwohl sich das Wetter bisher verkniff die Regenmaschine anzuwerfen glichen die Wege doch aufgrund der vorherigen Regengüsse fast einem Bachbett. Trocken zu bleiben fiel deshalb nicht ganz leicht.
Der Lac des Truites (1070 m ü. NHN) liegt wunderschön eingebettet zwischen Wald und Felswand. Oberhalb des Sees liegt die Auberge du Lac de Truites, die u.a. mit typischen Munster Käse Gerichten zur Pause lockt.
Hinter der Auberge schlängelt sich der Weg dann in Serpentinen auf das Hochplateau des Gazon du Faing (1290 m ü. NHN). Mit einem tollen Fernblick auf die einen umgebende Vogesenlandschaft durchquert man das hiesige Hochmoor.
Teilweise über Holzstege läuft man über den morastigen Boden.
Oberhalb des Lac Blanc, mit einem tollen Ausblick auf den See, verlässt man wieder die Hochebene und steigt ab zum Parkplatz. Dank ordentlichem Hagelschauer auf den letzten Metern wurde der gesammelte Matsch dann auch wieder "abgewaschen".
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Montag, 26. März 2012
Alter Friedhof
Donnerstag, 26. Januar 2012
Altschlossfelsen
Die deutsch-französischen Beziehungen pflegend und dem guten Essen unseres Nachbarlandes frönend ist bereits schon unser ehemaliger Bundeskanzler in dem Gebiet um Eppenbrunn gewandert um dann nach dem Grenzübertritt in Roppeviller einzukehren.Startpunkt für meine Tour war der Stüdenbacher Weiher, kurz hinter Eppenbrunn. Von dort stößt man direkt, am Spießwoog-Weiher, auf den Helmut-Kohl-Wanderweg, dem ich allerdings nur knapp einen Kilometer lang gefolgt bin um noch einen Abstecher zum Hohlen Felsen zu machen. Dem dortigen Höhenweg folgend dann in Richtung meines eigentlichen Zieles - den Altschlossfelsen.
Auf einer Länge von ca. 1,5 km stehen gigantische Buntsandsteinfelsen mit bis zu 35 Metern Höhe. Wirklich sehr imposant und in dieser Ausprägung und Farbgebung mir noch nicht im Wasgau begegnet.
Wie der Name schon vermuten lässt gab es auch hier eine Befestigungsanlage/Burg, die wohl in Zusammenhang mit der nahen römischen Heerstrasse bzw. Salzstrasse stand. Leider sind hiervon nur noch wenige Relikte wie Balkenlöcher zu erkennen.
Auch weitere römische Spuren lassen sich in den Wäldern finden. In einem Felsen wurde ein Relief hinterlassen. Mittlerweile stark verwittert stellt das sogenannte Dianabild die drei römischen Gottheiten Mars, Diana und Silvanus dar.
Begleitet vom gelegentlichen Geschützdonner, vom nahen französischen Truppenübungsplatz, endete der Weg nach 11 km wieder am Ausgangspunkt.-
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Patagonia Ultralight Down Hoody
Die Firma Patagonia folgt der Unternehmensphilosophie: Stelle das beste Produkt her, belaste die Umwelt dabei so wenig wie möglich, inspiriere andere Firmen, diesem Beispiel zu folgen und Lösungen zur aktuellen Umweltkrise zu finden.
Die im kalifornischen Ventura ansässige Firma hat mit dem Ultralight Down Hoody eine extrem leichte und warme Daunenjacke für die kalte Jahreszeit auf den Markt gebracht. Die Bergfreunde haben mir netterweise ein Testexemplar zur Verfügung gestellt.
Das Außenmaterial und Futter besteht aus 10-Denier starkem 100% Ripstop-Nylon mit einer Deluge® Durable Water Repellent Imprägnierung. Deluge® DWR ist eine dauerhaft Wasser abweisende Imprägnierung, die selbst nach Jahren intensiven Tragens noch so gut wie bei einem neuen Kleidungsstück sein soll. Diese schützt die nässeempfindliche Daune vorm Verklumpen und somit den Träger vor Wärmeverlust.
Gefüllt ist die Jacke mit europäischer 800er-Füllkraft Gänsedaune (laut dem Patagonia Footprint Chronicles nicht aus Lebendrupf) und bietet so enorme Wärmeleistung bei niedrigem Gewicht und Volumen. Die Daunen sind in einer speziellen durchgesteppten Kammerkonstruktion angeordnet, die es möglich macht, mit weniger Füllung und einem schlankeren Profil die gleiche Wärmeleistung zu erzielen.
Die eng anliegende und durch einen Kordelzug regulierbare Kapuze blockt den Wind ab und lässt keine Wärme entweichen.
Außerdem lässt sich die Jacke am Hüftsaum durch einen Kordelzug einstellen.
Der Hoody verfügt über 2 seitliche Einschubtaschen sowie eine Brusttasche. Alle drei Taschen sind mit einem Reißverschluss der Marke YKK versehen.
Mit gerade mal 255 Gramm in Größe L (nachgewogen!) , wird die Jacke wohl gerade bei den Leichtgewichts-Freunden auf großes Interesse stoßen, aber auch für den normalen Wanderer/Outdoorer ist es eine interessante "Immer-dabei-Jacke" die aufgrund ihres Packmasses und Gewichts einfach mitzuführen ist und bei fallenden Temperaturen eine zusätzliche wärmende Schicht liefert.
Mitgeliefert wird ein kleiner Packbeutel, der es erlaubt die Jacke komprimiert zu verstauen.
Für mein persönliches Empfinden sind die Isoliereigenschaften sehr gut, allerdings werde ich den Hoody wohl meistens in Kombination mit einer Hardshell als Überziehjacke nutzen, um einen zusätzlichen Wetter-/Windschutz zu haben. Bei längeren Touren mit schwerem Rucksack würde ich allerdings diese Jacke nicht unbedingt nutzen wollen, da gerade beim starken Schwitzen am Rücken die Daunen verklumpen und die wärmenden Eigenschaften verloren gehen. Abgesehen davon ist der Stoff auch nicht für die Belastung von schweren Rucksäcken ausgelegt.
Die Verarbeitung ist hervorragend und alle Nähte und Abschlüsse sauber vernäht.
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Die im kalifornischen Ventura ansässige Firma hat mit dem Ultralight Down Hoody eine extrem leichte und warme Daunenjacke für die kalte Jahreszeit auf den Markt gebracht. Die Bergfreunde haben mir netterweise ein Testexemplar zur Verfügung gestellt.
Das Außenmaterial und Futter besteht aus 10-Denier starkem 100% Ripstop-Nylon mit einer Deluge® Durable Water Repellent Imprägnierung. Deluge® DWR ist eine dauerhaft Wasser abweisende Imprägnierung, die selbst nach Jahren intensiven Tragens noch so gut wie bei einem neuen Kleidungsstück sein soll. Diese schützt die nässeempfindliche Daune vorm Verklumpen und somit den Träger vor Wärmeverlust.
Gefüllt ist die Jacke mit europäischer 800er-Füllkraft Gänsedaune (laut dem Patagonia Footprint Chronicles nicht aus Lebendrupf) und bietet so enorme Wärmeleistung bei niedrigem Gewicht und Volumen. Die Daunen sind in einer speziellen durchgesteppten Kammerkonstruktion angeordnet, die es möglich macht, mit weniger Füllung und einem schlankeren Profil die gleiche Wärmeleistung zu erzielen.
Die eng anliegende und durch einen Kordelzug regulierbare Kapuze blockt den Wind ab und lässt keine Wärme entweichen.Außerdem lässt sich die Jacke am Hüftsaum durch einen Kordelzug einstellen.
Der Hoody verfügt über 2 seitliche Einschubtaschen sowie eine Brusttasche. Alle drei Taschen sind mit einem Reißverschluss der Marke YKK versehen.
Mit gerade mal 255 Gramm in Größe L (nachgewogen!) , wird die Jacke wohl gerade bei den Leichtgewichts-Freunden auf großes Interesse stoßen, aber auch für den normalen Wanderer/Outdoorer ist es eine interessante "Immer-dabei-Jacke" die aufgrund ihres Packmasses und Gewichts einfach mitzuführen ist und bei fallenden Temperaturen eine zusätzliche wärmende Schicht liefert.Mitgeliefert wird ein kleiner Packbeutel, der es erlaubt die Jacke komprimiert zu verstauen.
Für mein persönliches Empfinden sind die Isoliereigenschaften sehr gut, allerdings werde ich den Hoody wohl meistens in Kombination mit einer Hardshell als Überziehjacke nutzen, um einen zusätzlichen Wetter-/Windschutz zu haben. Bei längeren Touren mit schwerem Rucksack würde ich allerdings diese Jacke nicht unbedingt nutzen wollen, da gerade beim starken Schwitzen am Rücken die Daunen verklumpen und die wärmenden Eigenschaften verloren gehen. Abgesehen davon ist der Stoff auch nicht für die Belastung von schweren Rucksäcken ausgelegt.Die Verarbeitung ist hervorragend und alle Nähte und Abschlüsse sauber vernäht.
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