Sonntag, 17. Mai 2009

Felsenweg - Losheim


Heute stand wieder ein Premium Wanderweg auf dem Programm. Im Norden des Saarlandes, in der Nähe von Losheim, liegt der Felsenweg, der im Jahre 2005 seine Auszeichnung erhalten hat und mit insgesamt 13,5 km ausgewiesen ist.

Als Startpunkt haben wir uns die Dorfkirche in Waldhölzbach ausgesucht. Von hier geht es direkt steil bergauf zum Teufelsfels. Einer imposanten Felsformation von der man von einer Art Schaukelbank den tollen Ausblick geniessen kann.

Der Weg schlängelt sich immer weiter durch den Wald und führt an kleinen Waldbächen vorbei, die teilweise über Brücken oder nur über einfache Trittsteine überquert werden müssen.

Am höchsten Punkt angekommen fällt sofort ein langer Graben und mehrere Grenzsteine entlang des gesamten Kamm-Weges auf. Diese wurden im Jahre 1747 angelegt und sie markieren die Grenze zwischen Scheiden und Zerf. Wobei dieser Grenzverlauf auch exakt dem von Saarland und Rheinland-Pfalz entspricht.


Im weiteren Wegeverlauf passiert man einen abwechlungsreichen Mix aus schönen Waldwegen, offenen Wiesen und vielen felsigen Passagen. Auch sind Kulturdenkmäler in Form eines keltischen Heiligtums bzw. einer Opferstätte und einer, leider nur noch in ihrer Grundform zu erahnenden, Burg aus römisch-keltischer Zeit zu finden.


Bei schönem Wetter mit entsprechender Fernsicht eine empfehlenswerte Rund-Wanderung, die von ihrem Höhenprofil durchaus gute Kondition erfordert.
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Freitag, 8. Mai 2009

Esbit Kocher

Viele kennen wahrscheinlich den kleinen Esbit-Klappkocher oder Taschenkocher von der Bundeswehr oder von Outdoortouren, der mit den bekannten weissen Esbit-Tabletten betrieben wird. Die Firma Esbit hat in diesem Jahr allerdings eine ganze Reihe weiterer Kocher und Kochgeschirre auf den Markt gebracht.

Ich habe mir mal den Mittleren aus der neuen Reihe gekauft, da dieser von der Größe perfekt für Solotouren geeignet ist und die Möglichkeit bietet sowohl mit den Esbit Tabletten als auch mit Spiritus zu kochen.

Das Esbit 985 ml Kochset aus hartanodisiertem Aluminium wiegt gerade mal ~420 Gramm und lässt sich perfekt ineinander stapeln, sodass man auf ca. 15 cm Höhe und 13 cm Durchmesser kommt.

Geliefert werden folgende Komponenten:

- Netzbeutel
- kleiner Topf bzw. Deckel (475 ml Fassungsvermögen)
- großer Topf (985 ml Fassungsvermögen)
- Untergestell
- Messing Spiritusbrenner
(mit Schraubdeckel und zusätzlichem Deckel zum Löschen/Regulieren der Flamme)
- Esbit-Tablettenhalter

Wobei die Angaben zum Fassungsvermögen, die maximale Ausnutzung bis zum Rand angeben. Realistisch sind hier eher 800 ml bzw. 300 ml.


Bei einem ersten Kochtest brachte er 800 ml Wasser in knapp 17 Minuten mit einer 3/4 Füllung des Brenners (~ 50 ml Spiritus) zum Kochen. Wobei man beachten sollte den Kocher recht windgeschützt aufzustellen, da ein Windschutz am Untergestell kaum ausgeprägt ist.


Positiv fallen auch noch kleine Details auf, wie beispielsweise die eingestanzte Skala sowie eine Ausguss-Nase am großen Topf. Ausserdem kann der Topf dank einer Verjüngung nicht auf dem Untergestell herumrutschen

Passend dazu habe ich mir auch noch die passende Flasche für den Spiritus-Transport zugelegt.

Sonntag, 3. Mai 2009

Kleine Mairunde


Heute noch spontan eine spätabendliche Mai-Tour auf die Bischmisheimer Höhe gestartet um noch 2 Caches zu heben.

Der erste Cache war der "600 Jahre und eine Granate". Dieser führt zu einer ca. 600 Jahre alten Eiche in der Nähe des Breitenbergerhof, von der man einen schönen Blick auf das Umland habt. Die Eiche hat an der Rückseite ein großes Loch von einem Granattreffer im 2.Weltkrieg.
Das Cacheversteck hat erst Kopfzerbrechen bereitet, dann hat allerdings der Hint weitergeholfen. Wirklich ne interessante Idee,,, :-)

Auf dem Rückweg dann noch den Cache "Russendenkmal" gehoben. Hier sind an einer Sandsteinformation verschiedene Figuren und eine Inschrift eingearbeitet um an russische Kriegsgefangene zu erinnern, die hier um 1916 bei Strassenarbeiten eingesetzt wurden.


Sonntag, 19. April 2009

Litermont



Unglaublich dieser Wetterwechsel von Samstag auf Sonntag. Da hat sich das Warten auf unsere Litermont Tour gelohnt. Herausgesucht hatten wir uns die mit 10,4 km angegebene "Litermont-Gipfel-Tour". Diese Strecke wurde im Jahr 2007 zum Wanderweg des Jahres gewählt.


Als Einstiegspunkt wählten wir den W
aldparkplatz Maldix, auch wenn dieser wohl dank der Prämierung kostenpflichtig ist. Die sehr abwechslungsreiche Strecke schlängelt sich auf teilweise schmalen Pfaden, breiteren Waldwegen und Holzstegen entlang des Litermonts. Immer wieder eröffnen sich neue Wegeprofile, mal geht es an kleinen Bachläufen entlang, plötzlich ermöglichen Aussichtspunkte einen tollen Fernblick, mal passiert man Felder und immer wieder stehen die bizarr aufgerichteten gesprengten Überreste von Westwallbunkern in den Himmel.


Auf dem 414 Meter hoch gelegenen Gipfel ist seit kurzem ein Nachbau eines optischen Telegrafen zu sehen.

Dieser erinnert an die unter Napoleon im Jahre 1813 errichtete Telegraphenlinie zwischen Paris-Metz-Mainz. Mit Hilfe der schwenkbaren Signalarme konnten wichtige Nachrichten über große Entfernungen schnell übermittelt werden. Wobei dies nur bei Tage funktionierte und wetterbedingte Sichtbehinderung auch schnell zu einem Ausfall der Kommunikation führen konnte.

Vom Gipfelkreuz aus war bereits ein Großteil der Strecke geschafft und wir machten noch einen kleinen Abstecher zum nahe gelegenen Cache "Grauer Stein Düppenweiler", der hier an einer interessanten Felsformation platziert ist.


Eine wirklich empfehlenswerte Wanderung, die meiner Meinung nach die Auszeichnung absolut verdient hat.
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Sonntag, 5. April 2009

Dahner Felsenpfad


Angeregt durch einen Zeitungsbericht über das Dahner Felsenland haben wir uns heute auf den Weg in die Südwest-Pfalz gemacht. Ziel war die mit ca. 12 km veranschlagte Wanderung "Dahner Felsenpfad". Gestartet wurde mit etwas mehr Marschgepäck als unbedingt nötig, denn wir wollten unsere neuen Rucksäcke (TT Defender und TT Range Pack) einem ersten wirklichen Tragetest unterziehen.

Startpunkt war der Parkplatz am Campingplatz "Büttelwoog" an dem wir, dank ausgezeichneter Beschilderung, direkt den Einstiegspunkt für die Rundwanderung gefunden haben. Die Sonne hatte schon richtig Energie und wir genossen die Anfänge des Frühlings auf den zum Glück kaum genutzten Waldwegen. Beeindruckend waren die Kletterer, die wir immer wieder in den unterschiedlichen gigantischen Felsformationen beobachten konnten.

Insgesamt passierten wir 14 namentlich benannte Felsen, wie beispielsweise Pfaffenfelsen, Schillerfelsen, Elwetritschefels, Mooskopf oder Schlangenfelsen.
Am Ausgangspunkt angekommen waren wir uns etwas unsicher, ob wir wirklich die 12 km komplett gelaufen waren, da wir lediglich gute 2,5 Stunden unterwegs waren. Zudem streikte mein GPS den Größtenteil der Strecke, sodass wir auch nicht die Strecke auswerten konnten. Allerdings konnte man sich aufgrund der Beschilderung auch kaum verlaufen, sodass wir frohen Mutes waren trotz Gepäck recht flott unterwegs gewesen zu sein. :-)


Zum Abschluss machten wir dann noch einen Abstecher zu der Burgengruppe Altdahn. Diese große Burgruine besteht eigentlich aus den drei unmittelbar aneinandergereihten Burgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein. Im Sommer ist es hier wohl, bedingt durch den nahen Parkplatz, gnadenlos überlaufen, aber die recht verwinkelte Anlage bietet viele interessante Ecken und Kammern zum Erkunden.

Helle Fjellbekk


Auf der Suche nach einem feststehenden Messer für Touren, bin ich bei der Firma Helle aus Norwegen hängen geblieben.

Das Messer ist aus 3-Lagen-Stahl gefertigt, wobei der Kern aus rostfreiem Rasierklingenstahl, mit einer Härte von 59 HRC, gefertigt wird und wiederum von 2 Lagen 18/8 Edelstahl umgeben ist. Diese Kombination erlaubt eine gute Ausgeglichenheit zwischen Robustheit, Flexibilität und Schärfe.


Die Klingenlänge beträgt 102 mm - die Grifflänge (bestehend aus robustem Merbau Holz) beträgt 120 mm - die Klingenhöhe beträgt 29 mm - die Klingenstärke ~3,5 mm. Bei einem Gewicht von 105 Gramm.

Zum Lieferumfang gehört eine braune Lederscheide mit Gürtelschlaufe.

Alles in allem ein sehr gut verarbeitetes Messer das schon von Werk aus äusserst scharf geschliffen ist.
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Mittwoch, 4. März 2009

Nachts uffm Häädstock - und so weiter

Heute Abend zusammen im Team mit Troy und Boots unseren ersten Nachtcache angegangen. Der sehr schön ausgearbeitete Cache "Nachts uffm Häädstock - GC1KR1X" führt anhand der Reklektoren ca. 4 km durch den Wald. Hierbei sind unterwegs insgesamt 6 Micros versteckt, die die Basis für die Finallocation liefern.

Anschliessend, vom Cachefieber gepackt, noch auf dem Rückweg den Cache "farbenspiele@night - GC1H850" gehoben, bei dem noch etwas Körpereinsatz gefragt war.

Passenderweise meldete der Blackberry auf dem Heimweg einen neu veröffentlichen Cache in unmittelbarer Nähe (" ...und die Pozilei schaut zu - GC1N9N5"). Obwohl wir das Rätsel recht schnell gelöst hatten, schreckte uns die Finallocation zu so später Stunde doch ab. Wir kommen besser bei Tageslicht wieder... :-)
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