Donnerstag, 16. Mai 2013

Aus Alt wächst Neu


Dienstag, 23. April 2013

MSR SureLock UL-3

Heutige Trekkingstöcke haben sicherlich nichts mehr mit den ursprünglichen hölzernen Wanderstöcken gemeinsam, bei denen man seine Touren noch mit Stocknägeln verewigen konnte. Allerdings egal welches Modell man wählt, die Funktion bleibt die Gleiche. Die Stöcke sollen helfen das Gleichgewicht zu halten, sie entlasten beim Bergabgehen die Knie und beim Bergaufgehen die Beinmuskulatur.



Der MSR SureLock UL-3 zählt nicht zu dem absolut leichtesten Stock den es derzeit gibt, allerdings kann sich das Gewicht in der 7000-Aluminiumlegierung Materialkombi absolut sehen lassen. Der einzelne Stock wiegt laut Hersteller 204 Gramm (laut meiner Waage allerdings knapp 216 Gramm) und unterteilt sich in drei einzelne Elemente.




Kompakte 61 cm bemisst der Trekkingstock im zusammengeklappten Zustand und lässt sich so leicht am Rucksack befestigen ohne große Überstände zu haben mit denen man am Fels oder Geäst hängen bleiben kann.

Im Einsatz ist er dann ausklappbar im Bereich von 110 cm – 140 cm (in Schritten von jeweils 5 cm), das untere Segment wird dabei ganz ausgezogen und die eigentliche Einstelllung erfolgt über die beiden oberen Segmente.



Der MSR SureLock UL-3 geht einen anderen Weg in Bezug auf die Fixierung der Segmente. Dabei wird nicht mittels Außenklemmen bzw. Drehfixierung gearbeitet sondern über einen SureLock-Mechanismus. Dabei rastet ein kleiner federnd gelagerter Bolzen  in dafür vorgesehene Bohrungen ein. Somit ist zwar keine stufenlose Verstellung wie bei anderen System möglich, allerdings ist es weniger fehleranfällig gerade in Bezug auf Verschmutzungen und Eisbildung.


Geliefert wird der MSR SureLock UL-3 inklusive Schneeteller, wobei der Austausch ohne Werkzeug erfolgen kann.
Mit den ergonomischen Schaumstoffgriffen und einer weichen leicht gepolsterten  Handschlaufe liegt er gut und bequem in der Hand. Außerdem ist der Bereich unter dem Griff mit einer Schaumstoff-Griffverlängerung versehen, die das Umgreifen und Traversieren erleichtert.


 

Gerade die kompakte und leichte Bauweise macht den MSR SureLock UL-3 für mich attraktiv, da ich meist nur im schwierigen alpinen Gelände zu Trekkingstöcken greife und ansonsten die Stöcke seitlich am Rucksack mitführe. Außerdem ermöglicht der Sure Lock Mechanismus ein sehr schnelles einstellen auf die passende Größe ohne großen Kraftaufwand.



Freitag, 22. März 2013

Blogstöckchen - Diese drei sind immer mit dabei

Momentan fliegt gerade ein so genanntes Blogstöckchen durch die Outdoor-Blogoshäre. Dabei handelt es sich nicht um ein virtuelles Hunde-Apportier-Spiel sondern um eine Möglichkeit diverse Blogs zu vernetzen und ein bestimmtes Thema zu behandeln.

Initiiert wurde das Blogstöckchen, mit dem Thema "Diese drei sind immer dabei", in der deutschsprachigen Outdoorblog Landschaft durch die outdoorseite. Im Endeffekt wurde mir das Stöckchen von Oliver bzw. Kongos Outdoorseite weitergegeben.

Viele interessante Beiträge und Einblicke in die Rucksäcke der Wander-, Natur- und Outdoorbeigeisterten wurden bereits erstellt und geben die Möglichkeit die eigene Ausrüstung zu überdenken bzw. neue Anregungen zu bekommen.

Ich musste etwas überlegen welche Gegenstände final als meine drei-immer-dabei Dinge nominiert werden. Im folgenden meine Entscheidung :)

1.) Mein erster immer dabei Gegenstand sind Karte und Kompass. Auch wenn ich meistens noch ein GPS-Gerät zum Geocachen dabei habe sind diese beiden Utensilien immer im Rucksack. Sie sind unabhängig von Batterien, Satellitenempfang und technischen Problemen. Man kann sich schnell orientieren, auf Änderungen des Weges, Sperrungen etc. reagieren und bei Bedarf die Tour kurzfristig verkürzen oder verlängern.


2.) Als zweiter Gegenstand sind immer kleine Schmankerl im Rucksack, die den nötigen Push bei kleinen Tiefpunkten oder einfach nur die Pausen versüßen.Bewährt haben sich Manner Waffeln, da diese auch bei warmen Temperaturen nicht schmelzen. Außerdem Müsli- bzw Fruchtriegel. Seit neuestem habe ich auch das Studentenfutter von Scho-Ka-Kola entdeckt, die koffeinhaltige Schokolade mit Kaffee und Kolanuss gepaart mit diversen Nüssen schmeckt lecker und gibt einem zumindest subjektiv einen kleinen Kick für den weiteren Wanderweg.



3.) Dritter Gegenstand ist die Petzl e+lite. Dieses kleine Leichtgewicht ist immer im Rucksack dabei. Mit seinen verschiedenen Leuchtmodi ist es hilfreich um bei Wanderungen dunkle Bereiche auf Burgruinen auszuleuchten, bei Dunkelheit einen Kartencheck zu machen oder sich bei Hüttenübernachtungen im dunklen Schlafsaal zu orientieren.




Die noch nicht erreichten Outdoorblogs sind momentan rar, ich werfe diese drei mal ins Rennen

- Zum einen gebe ich das Stöckchen weiter an hoppraus
- Ausserdem geht das Stöckchen an Sehn-Sucht Berge
- Und zu guter Letzt den Blog von Mr Sunrise

Dienstag, 5. März 2013

Spießhorn


Angeregt durch die schönen Tourenberichte auf WandernBonn wurden die Wander-Pläne in den Vogesen kurzerhand verworfen und es ging in den Luftkurort Menzenschwand. Gerade jetzt im Winter ein schönes verträumtes Schwarzwald-Dörfchen.

Von der Tourist-Info ging es in nord-westlicher Richtung bergauf, die Skipiste querend, den Forstweg hinauf in Richtung des Kohlhüttenkopf. Der von der Nacht noch leicht gefrorene Schnee knirschte unter den Schneeschuhen und nachdem die Skipiste hinter einem lag war ich komplett alleine unterwegs. Sonnenschein und Temperaturen um die Null Grad, perfekt zum Schneeschuhwandern.


Dem Weg weiter folgend und nach kurzem Bogen nach links tritt man auf die Freifläche unterhalb der Krunkelbachhütte und befindet sich auch am Fuße des Herzogenhorns. Jetzt erstmal Weißwurst-Vesper auf der Krunkelbachhütte und dann mal weiter sehen.


Nach Sonnenbad auf der Terasse dann die Entscheidung weiter zum Spießhorn zu gehen. Der blauen Raute folgend bzw. dem Schild "Schwarzwald Geniesser Pfade" ging es frisch gestärkt weiter. Leider war der Weg hier noch nicht gespurt, sodass ich im tiefen Schnee meinen eigenen Pfad treten musste was bergauf einiges an Kraft kostete.


Auf dem Spießhorn angekommen erwartete mich dieser lustige Pils im Wald. Bei warmen Tee genoss ich den herrlichen Ausblick auf das unter mir liegende Menzenschwand. 


Nun folgte der Abstieg über Remplenwald bzw. Lehnfelsenwald, bis man wieder den Rand von Menzenschwand (Vorderdorf) erreicht. Dort angekommen kann man den Dorfrundweg wieder zurück zum Ausgangspunkt nutzen.

Insgesamt eine sehr schöne Runde von ~12 km, die mit Schneeschuhen ungefähr 4,5 Stunden benötigt.
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Mittwoch, 20. Februar 2013

Top of Germany

Zugspitze im Eispanzer

Montag, 4. Februar 2013

Schneeschuhtour Feldberg


Am Wochenende war es soweit, schon seit längerem wollte ich zu meiner ersten Schneeschuhwanderung aufbrechen, doch schlechtes Wetter bzw. die Schneeverhältnisse haben dies bisher verhindert. Nach reichlich Neuschnee von Samstag auf Sonntag Nacht ging es auf den Feldberg im Schwarzwald. Dort starten vom Haus der Natur zwei unterschiedliche lange Touren (3 km oder 8 km).


Anfänglich etwas holprig muss hinter dem Haus der Natur die Skipiste und der Schlepplift gequert werden, aber schon bald betritt man den Wald und erklimmt den Seebuck-Gipfel mit dem Feldberg-Turm. Am Sonntag konnte man hier oben kaum die Hand vor den Augen sehen, sodass ein erklimmen des Aussichtsturms keinen Sinn machte aber es einem auch die Orientierung enorm erschwerte. Kurz hinter dem Turm ist gleichzeitig der Drehpunkt der kleinen Runde, die in südlicher Richtung wieder zurück ins Tal führt.

Die längere Runde führt weiter in Richtung des neuen Fernsehturms sowie im weiteren zur St.Wilhelmer Hütte und der Todtnauer Hütte. Südlich des Seebucks geht die Strecke dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.


Für Einsteiger finde ich die reichlich ausgeschilderten Strecken sehr gut geeignet, gerade im hier häufiger vorkommenden Nebel kann man sich kaum verlaufen. Einsteiger können auch im Haus der Natur günstig Stöcke und Schneeschuhe mieten. Auf der Runde passiert man wie oben beschrieben auch verschiedene Hütten, bei denen man sich bei Müdigkeit und Kälte wieder stärken und aufwärmen kann. Nachteilig ist dabei, dass man auf dem Feldberg sich inmitten eines großen Wintersportgebietes befindet, sodass man keine Abgeschiedenheit erwarten darf. Auch sollte man beachten, dass das gehen im tiefen Schnee wesentlich anstrengender ist als auf normalen Wegen und ungeübte die Streckenlänge nicht unterschätzen sollten.
Mir persönlich hat das Schneeschuhwandern sehr gut gefallen! Es bietet im Winter eine sehr schöne Alternative zum normalen Wandern und nochmal ein ganz anderes Naturerlebnis.

Sonntag, 27. Januar 2013

Eiszeit