Momentan fliegt gerade ein so genanntes Blogstöckchen durch die Outdoor-Blogoshäre. Dabei handelt es sich nicht um ein virtuelles Hunde-Apportier-Spiel sondern um eine Möglichkeit diverse Blogs zu vernetzen und ein bestimmtes Thema zu behandeln.
Initiiert wurde das Blogstöckchen, mit dem Thema "Diese drei sind immer dabei", in der deutschsprachigen Outdoorblog Landschaft durch die outdoorseite. Im Endeffekt wurde mir das Stöckchen von Oliver bzw. Kongos Outdoorseite weitergegeben.
Viele interessante Beiträge und Einblicke in die Rucksäcke der Wander-, Natur- und Outdoorbeigeisterten wurden bereits erstellt und geben die Möglichkeit die eigene Ausrüstung zu überdenken bzw. neue Anregungen zu bekommen.
Ich musste etwas überlegen welche Gegenstände final als meine drei-immer-dabei Dinge nominiert werden. Im folgenden meine Entscheidung :)
1.) Mein erster immer dabei Gegenstand sind Karte und Kompass. Auch wenn ich meistens noch ein GPS-Gerät zum Geocachen dabei habe sind diese beiden Utensilien immer im Rucksack. Sie sind unabhängig von Batterien, Satellitenempfang und technischen Problemen. Man kann sich schnell orientieren, auf Änderungen des Weges, Sperrungen etc. reagieren und bei Bedarf die Tour kurzfristig verkürzen oder verlängern.
2.) Als zweiter Gegenstand sind immer kleine Schmankerl im Rucksack, die den nötigen Push bei kleinen Tiefpunkten oder einfach nur die Pausen versüßen.Bewährt haben sich Manner Waffeln, da diese auch bei warmen Temperaturen nicht schmelzen. Außerdem Müsli- bzw Fruchtriegel. Seit neuestem habe ich auch das Studentenfutter von Scho-Ka-Kola entdeckt, die koffeinhaltige Schokolade mit Kaffee und Kolanuss gepaart mit diversen Nüssen schmeckt lecker und gibt einem zumindest subjektiv einen kleinen Kick für den weiteren Wanderweg.
3.) Dritter Gegenstand ist die Petzl e+lite. Dieses kleine Leichtgewicht ist immer im Rucksack dabei. Mit seinen verschiedenen Leuchtmodi ist es hilfreich um bei Wanderungen dunkle Bereiche auf Burgruinen auszuleuchten, bei Dunkelheit einen Kartencheck zu machen oder sich bei Hüttenübernachtungen im dunklen Schlafsaal zu orientieren.
Die noch nicht erreichten Outdoorblogs sind momentan rar, ich werfe diese drei mal ins Rennen
- Zum einen gebe ich das Stöckchen weiter an hoppraus
- Ausserdem geht das Stöckchen an Sehn-Sucht Berge
- Und zu guter Letzt den Blog von Mr Sunrise
Freitag, 22. März 2013
Dienstag, 5. März 2013
Spießhorn
Angeregt durch die schönen Tourenberichte auf WandernBonn wurden die Wander-Pläne in den Vogesen kurzerhand verworfen und es ging in den Luftkurort Menzenschwand. Gerade jetzt im Winter ein schönes verträumtes Schwarzwald-Dörfchen.
Von der Tourist-Info ging es in nord-westlicher Richtung bergauf, die Skipiste querend, den Forstweg hinauf in Richtung des Kohlhüttenkopf. Der von der Nacht noch leicht gefrorene Schnee knirschte unter den Schneeschuhen und nachdem die Skipiste hinter einem lag war ich komplett alleine unterwegs. Sonnenschein und Temperaturen um die Null Grad, perfekt zum Schneeschuhwandern.
Dem Weg weiter folgend und nach kurzem Bogen nach links tritt man auf die Freifläche unterhalb der Krunkelbachhütte und befindet sich auch am Fuße des Herzogenhorns. Jetzt erstmal Weißwurst-Vesper auf der Krunkelbachhütte und dann mal weiter sehen.
Nach Sonnenbad auf der Terasse dann die Entscheidung weiter zum Spießhorn zu gehen. Der blauen Raute folgend bzw. dem Schild "Schwarzwald Geniesser Pfade" ging es frisch gestärkt weiter. Leider war der Weg hier noch nicht gespurt, sodass ich im tiefen Schnee meinen eigenen Pfad treten musste was bergauf einiges an Kraft kostete.
Auf dem Spießhorn angekommen erwartete mich dieser lustige Pils im Wald. Bei warmen Tee genoss ich den herrlichen Ausblick auf das unter mir liegende Menzenschwand.
Nun folgte der Abstieg über Remplenwald bzw. Lehnfelsenwald, bis man wieder den Rand von Menzenschwand (Vorderdorf) erreicht. Dort angekommen kann man den Dorfrundweg wieder zurück zum Ausgangspunkt nutzen.
Insgesamt eine sehr schöne Runde von ~12 km, die mit Schneeschuhen ungefähr 4,5 Stunden benötigt.
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Mittwoch, 20. Februar 2013
Montag, 4. Februar 2013
Schneeschuhtour Feldberg
Am Wochenende war es soweit, schon seit längerem wollte ich zu meiner ersten Schneeschuhwanderung aufbrechen, doch schlechtes Wetter bzw. die Schneeverhältnisse haben dies bisher verhindert. Nach reichlich Neuschnee von Samstag auf Sonntag Nacht ging es auf den Feldberg im Schwarzwald. Dort starten vom Haus der Natur zwei unterschiedliche lange Touren (3 km oder 8 km).
Anfänglich etwas holprig muss hinter dem Haus der Natur die Skipiste und der Schlepplift gequert werden, aber schon bald betritt man den Wald und erklimmt den Seebuck-Gipfel mit dem Feldberg-Turm. Am Sonntag konnte man hier oben kaum die Hand vor den Augen sehen, sodass ein erklimmen des Aussichtsturms keinen Sinn machte aber es einem auch die Orientierung enorm erschwerte. Kurz hinter dem Turm ist gleichzeitig der Drehpunkt der kleinen Runde, die in südlicher Richtung wieder zurück ins Tal führt.
Die längere Runde führt weiter in Richtung des neuen Fernsehturms sowie im weiteren zur St.Wilhelmer Hütte und der Todtnauer Hütte. Südlich des Seebucks geht die Strecke dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Für Einsteiger finde ich die reichlich ausgeschilderten Strecken sehr gut geeignet, gerade im hier häufiger vorkommenden Nebel kann man sich kaum verlaufen. Einsteiger können auch im Haus der Natur günstig Stöcke und Schneeschuhe mieten. Auf der Runde passiert man wie oben beschrieben auch verschiedene Hütten, bei denen man sich bei Müdigkeit und Kälte wieder stärken und aufwärmen kann. Nachteilig ist dabei, dass man auf dem Feldberg sich inmitten eines großen Wintersportgebietes befindet, sodass man keine Abgeschiedenheit erwarten darf. Auch sollte man beachten, dass das gehen im tiefen Schnee wesentlich anstrengender ist als auf normalen Wegen und ungeübte die Streckenlänge nicht unterschätzen sollten.
Mir persönlich hat das Schneeschuhwandern sehr gut gefallen! Es bietet im Winter eine sehr schöne Alternative zum normalen Wandern und nochmal ein ganz anderes Naturerlebnis.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Dienstag, 13. November 2012
Hartmannswillerkopf
Der Hartmannswillerkopf bzw. Vieil Armand ist eine 956 Meter hohe Erhebung in den Südvogesen und gleichzeitig ein unrühmliches Mahnmal der Sinnlosigkeit des 1. Weltkriegs. Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage und dem weiten Ausblick in die Ebene des Oberrheins und des Elsass, fanden hier 1914 und 1915 erbitterte Kämpfe statt, bei denen insgesamt 30.000 Soldaten gefallen sind.
Am Parkplatz des Col du Silberjoch und dem dortigen Gedenkzentrums beginnt die Wanderung und führt in Richtung der Ferme Auberge Molkenrain. Zwar ist man erst kurz unterwegs aber ein kurzer Halt ist lohnenswert, da frischer Käse oder selbstgemachter Heidelbeerkuchen eine erste Pause versüssen.
Über den Höhenkamm des Molkenrain und die großen Weideflächen des Bergbauernhofs geht es zur Ferme Auberge Freudenstein. Diese liegt direkt an der Route des Crêtes D431, sodass hier deutlich mehr Betrieb ist als an der etwas abgelegenen Ferme Molkenrain.
Nördlich des Riesenkopfs geht es zurück zum Hartmannwillerkopf. Auf dem Weg dorthin kommt man an vielen Relikten der hiesigen Kämpfe vorbei. Ein Labyrinth aus Laufgräben, Beobachtungsständen, in den Fels gegrabene Unterstände und Stollen sowie kleine Bunker.
Unterhalb des Vieil Armand geht es über eine steile Serpentine auf den damals stark militärisch befestigten Gipfel mit einer herrlichen Aussicht.
Nach kurzem Abstieg erreicht man, nach knapp 12 km, wieder das Gedenkzentrum mit Soldatenfriedhof und der Krypta.
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