Dienstag, 27. Oktober 2009

Schoeneck


Nachdem bei der letzten Tour die Burganlage Schoeneck nicht mehr angelaufen werden konnte, sind wir am Samstag nochmal gen Frankreich gestartet.
Startpunkt war heute der Waldparkplatz in der Nähe der Burg Wasigenstein. Von dort ging es hangabwärts nach Obersteinbach. Hier haben wir uns erstmal, beim am Dorfrand gelegenen Ziegenbauern, mit hausgemachtem Käse und Wurst eingedeckt.


Über Fischeracker ging es dann weiter zur Burg Schoeneck. Der hiesige Interessenverein restaurierte und arbeitete auch heute an der Anlage und anhand eines kleinen Informationsstandes konnte man sich einen Überblick über die Geschichte und die Arbeiten an der Burg verschaffen.

Ins Gespräch vertieft haben wir die Abzweigung zur Ruine Wineck verpasst und so sind wir dann durch den Col du Wineck zur Ruine Wittschloessel aufgestiegen.
Hier wurde mit Baquette, dem frischen Käse, Ziegenwurst und einem Root Beer eine leckere Brotzeit eingelegt.
Der Abstieg nach Obersteinbach und weiter zur Ruine Arnsburg konnte somit frisch gestärkt angegangen werden.
Wobei der finale Aufstieg zum Goetzenberg die Pumpe wieder ordentlich auf Touren brachte.
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Dienstag, 13. Oktober 2009

Arc'teryx Epsilon AR Jacket


Da ein einfaches Shirt bei der jetzigen Jahreszeit nicht mehr für Touren ausreicht musste eine neue Jaccke her. Entschieden habe ich mich für eine Softshell Jacke der Firma Arc'teryx .


Die Arcteryx Epsilon AR Jacket ist eine leichte (~460 Gramm/XL), atmungsaktive und windabweisende Softshell Jacke. Sie verfügt über eine Polylaminat-Außenschicht mit Ripstop-Struktur sowie zwei laminierten Brusttaschen. An den Ärmelenden sind elastische Einsätze eingearbeitet.


Die Innenseite ist mit einer dünnen Schicht aus Waffelfleece überzogen. Ausserdem befindet sich im Saum ein Kordelzug mit dem die Jacke an den Körper angepasst werden kann.


Das Rückenteil ist etwas länger geschnitten als das Vordere.

Hatte die Softshell jetzt auf 2 Touren dabei und bin sehr zufrieden was den Schnitt sowie die Atmungsaktivität und den Feuchtigkeitstransport angeht. Sehr angenehm zu tragen.
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Samstag, 3. Oktober 2009

Grenzläufer

Kleine Wanderung auf geschichtsträchtigem Ort. Hier auf der Spicherer Höhe fand 1870 während des Deutsch-Französischen Krieges die Schlacht bei Spichern statt. Große Denkmale bezeugen der vielen Toten auf beiden Seiten, aber auch unterwegs im Wald versteckt findet man immer wieder kleine vermooste Kreuze, die der hier Gefallenen gedenken.

Weitere Zeugnisse anderer Auseinandersetzungen sind die vielen unzerstörten Bunker die hier überall im Wald zu finden sind. Diese wurden im Zuge des Frankreichfeldzuges während des 2.Weltkrieges angelegt.


Von Spichern aus kann man die auf deutscher Seite liegenden Felsenwege bei St.Arnual/Güdingen erreichen. Diese führen an imposanten Buntsandstein Formationen entlang und sind mit entsprechenden Informationstafel über ihre Entstehung aufgewertet.

Unglaublich wieviele Kastanien, Eicheln und Bucheckern dieses Jahr im Wald zu finden sind.

Mal sehen ob die alte Bauernweisheit stimmt:
Wenn Buchenfrüchte geraten wohl, Nuß- und Eichbaum hängen voll: so folgt ein harter Winter drauf, und fällt der Schnee zuhauf.
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Samstag, 26. September 2009

3 Burgen Tour

Heute war ich mal wieder im Elsass unterwegs. Startpunkt war der Ort Obersteinbach. Vom dortigen ehemaligen Waschhaus geht es über Obstwiesen in den Wald und der ersten Station der Burg Wittschlössel. Hier weisen nur noch wenige Überreste auf die Burg, auf diesem kleinen Felssockel, hin.
Von hier aus führen verschiedene Wege auf die in der Nähe gelegenen Burgen Alt- und Neuwindstein.

Die von den Ausmassen größere Burg Altwindstein beeindruckt durch ihre gigantischen Sandsteinfelsen, die heute auch von vielen Kletterer genutzt wurden aber auch teilweise zu Fuss erklommen werden können. Interessant sind auch die unterirdischen Belagerungsgänge, die zur Eroberung der Burganlage in den Fels gehauen wurden.

Die etwas besser erhaltene Neu-Windstein bot den perfekten Platz für die Mittagspause und unzählige Eidechsen, die überall auf den Steinen umherhuschten, genossen mit uns die Sonnenstrahlen.
Von hier aus ging es wieder bergab Richtung der Ortschaft Gruenthal, weiter nach Wineckerthal, Fischeracker und zurück nach Obersteinbach. Leider reichte es zeitlich nicht mehr für den Abstecher zur Burg Schoeneck. Diese Anlage soll auch noch recht gut erhalten sein und ausserdem weiter restauriert werden.
Auch so war es eine tolle Wanderung (~16 km) und trotz Wochenende und wunderschönem Wetter waren wir so gut wie alleine unterwegs.
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Montag, 7. September 2009

Light My Fire - Spicebox


Zugegeben dies ist nicht gerade ein Ausrüstungsgegenstand der überlebensnotwendig und in keiner Touren-Ausstattung fehlen darf, zumal es auch kostenlose Möglichkeiten gibt seine Gewürze mitzuführen. Beispielsweise die praktischen Salz/Pfeffer Päckchen beim amerikanischen Frikadellenbrater.
Doch die Gewürzbox von schwedischen Hersteller "Light My Fire" gefiel mir vom Design sehr gut und hat durchaus einen praktischen Nutzen.

Mit gerade mal ~35 Gramm Gewicht (unbefüllt) bietet sie in 3 separaten Kammern die Möglichkeit Gewürze wasserdicht und stoßgeschützt mitzuführen. Die Testbefüllung einer Kammer bot Platz für ~10 Gramm feinem Salz (ca. 1,5 Teelöffel).

An den 3 Ecken befinden sich kleine Öffnungen mit Gummistöpsel über die das Gewürz ausgestreut werden kann. Diese Stöpsel sind zur Unterscheidung mit einfachen Kürzeln gekennzeichnet. Die Größe der einzelnen Öffnungen (ca. Streichholzkopf-Größe) beschränkt die Mitnahme auf sehr feine Gewürze.

Alles in allem ein kleiner praktischer Begleiter für eine zünftige Brotzeit.
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Donnerstag, 27. August 2009

Eifelsteig - Etappe 5

Nach tiefem Schlaf in meiner Pension in Gemünd und vom ausgiebigen Frühstück frisch gestärkt wartete die 5 Etappe des Eifelsteigs.
Von Gemünd heißt es erst einmal bergauf um den Höhenrücken in Richtung der Ortschaft Olef zu erreichen. Diese muss durch ihren wirklich schönen Altstadtkern durchquert werden um auf der gegenüberliegenden Seite wieder steil bergauf im Wald zu verschwinden.

Mehrere Kilometer geht es abwechslungsreich über Wald und Wiesen zum Örtchen Goldbach. Hier kurz mit lecker Käsekuchen pausiert und weiter auf meiner Etappe.


Nun geht es hauptsächlich nur noch über Wiesen und Weiden bis zum Kloster Steinfeld der Endstation meiner 2-Tagestour. Hier konnte ich dann auch den sehr gut ausgearbeiteten Multi-Cache "Eifelsteig 05 - Auf den Spuren der Mönche" loggen der Einen, auf den 18 km dieser Etappe, mit diversen Rätseln bei Laune hält.

Hier angekommen musste ich mit den nicht sehr regelmässig verkehrenden Busverbindungen zurück zu meiner Ausgangposition Einruhr gelangen, was locker 2 Stunden in Anspruch nahm.

Insgesamt eine landschaftlich sehr schöne und gut ausgeschilderte Teil-Etappe des Eifelsteigs. Wobei sicherlich die 4. Etappe reizvoller und attraktiver ist.
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Mittwoch, 26. August 2009

Eifelsteig - Etappe 4


Schon seit längerem lag mir die teilweise Begehung des Eifelsteigs in der Nase. Somit war schnell klar wie ich den spontanen 2 Tages-Kurzurlaub nutzen werde.
Der Eifelsteig hat eine Länge von 313 km, unterteilt sich auf 15 Etappen und verläuft zwischen Kornelimünster - Trier.

Ich entschied mich für die Etappen 4 und 5 von Einruhr über Gemünd bis nach Steinfeld.

Das Wetter bei der Anreise verhieß nichts Gutes. Dicke Wolken und ständiger Regen. Glücklicherweise hörte zumindest der Regen bei meiner Ankunft in Einruhr auf und ich konnte die Tour trocken beginnen.

Zuerst schraubt sich der Weg auf den Kamm oberhalb von Einruhr und man hat von hier schon einen tollen Ausblick auf den Obersee. Der Weg verschwindet nun im Wald und führt fast auf seiner gesamten Länge mit Blick auf den Obersee bis hin zum Eingangstor des ehemaligen belgischen Truppenübungsplatzes.

Ab hier heißt es sich an die ausgewiesenen Wege zu halten, denn aufgrund vieler explosiver Hinterlassenschaften aus dem 2. Weltkrieg und der britisch/belgischen Militärzeit herrscht akute Lebensgefahr.

Weiter geht es entlang des Obersees bis hin zur imposanten Urftalsperre.

Hier nochmal tief durchatmen, denn es geht von der Staumauer aus steil bergauf in Richtung des ehemaligen Ortes Wollseifen. Dieser Ort wurde 1946 im Zuge der Einrichtung des Truppenübungsplatzes vom britischen Militär beschlagnahmt. Gerade mal 3 Wochen blieb der Bevölkerung um Abschied zu nehmen und ihre Heimat zu verlassen. Der Ort wurde immer mehr zerstört und letztendlich auch fast ganz abgetragen. An ebendieser Stelle wurden später dann Häusergerippe zum Häuserkampftraining erbaut.


Nur wenige ursprüngliche Gebäude sind als Ruinen erhalten wie beispielsweise die alte ausgebrannte Kirche (mittlerweile gegen den weiteren Zerfall neu eingedeckt).


Der Himmel verfinsterte sich zusehends und ich machte mich weiter auf den Weg zur nächsten Station der Ordensburg Vogelsang.


Das Gewitter ließ sich zum Glück Zeit bis ich die Mauern der Burg erreicht hatte und ich konnte im trockenen das Unwetter abwarten.

Die Ordensburg Vogelsang ist eine weitläufige Anlage, die von den Nationalsozialisten als eine Schulungsstätte für den Nachwuchs ihres Führungskaders erbaut wurde. Die gigantischen Ausmasse und die exponierte Lage dieser Burg oberhalb des Urftsees sollten neben dem mythischen Aspekt auch eine absolute Übermächtigkeit des eigenen Volkes suggerieren.

Nach anfänglichen Abrissplänen übernahmen die Briten und später die Belgier die Anlage und nutzten sie bis 2005 als Kaserne.

Der Weg führt von hier über einige Auf- und Abstiege zum heutigen Zielort Gemünd.
Nach einem großzügigen Rundgang auf dem Areal der Ordensburg und 2 kleinen Cacheumwegen, standen 23,5 zurückgelegte Kilometer auf dem GPS.
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