Montag, 7. September 2009

Light My Fire - Spicebox


Zugegeben dies ist nicht gerade ein Ausrüstungsgegenstand der überlebensnotwendig und in keiner Touren-Ausstattung fehlen darf, zumal es auch kostenlose Möglichkeiten gibt seine Gewürze mitzuführen. Beispielsweise die praktischen Salz/Pfeffer Päckchen beim amerikanischen Frikadellenbrater.
Doch die Gewürzbox von schwedischen Hersteller "Light My Fire" gefiel mir vom Design sehr gut und hat durchaus einen praktischen Nutzen.

Mit gerade mal ~35 Gramm Gewicht (unbefüllt) bietet sie in 3 separaten Kammern die Möglichkeit Gewürze wasserdicht und stoßgeschützt mitzuführen. Die Testbefüllung einer Kammer bot Platz für ~10 Gramm feinem Salz (ca. 1,5 Teelöffel).

An den 3 Ecken befinden sich kleine Öffnungen mit Gummistöpsel über die das Gewürz ausgestreut werden kann. Diese Stöpsel sind zur Unterscheidung mit einfachen Kürzeln gekennzeichnet. Die Größe der einzelnen Öffnungen (ca. Streichholzkopf-Größe) beschränkt die Mitnahme auf sehr feine Gewürze.

Alles in allem ein kleiner praktischer Begleiter für eine zünftige Brotzeit.
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Donnerstag, 27. August 2009

Eifelsteig - Etappe 5

Nach tiefem Schlaf in meiner Pension in Gemünd und vom ausgiebigen Frühstück frisch gestärkt wartete die 5 Etappe des Eifelsteigs.
Von Gemünd heißt es erst einmal bergauf um den Höhenrücken in Richtung der Ortschaft Olef zu erreichen. Diese muss durch ihren wirklich schönen Altstadtkern durchquert werden um auf der gegenüberliegenden Seite wieder steil bergauf im Wald zu verschwinden.

Mehrere Kilometer geht es abwechslungsreich über Wald und Wiesen zum Örtchen Goldbach. Hier kurz mit lecker Käsekuchen pausiert und weiter auf meiner Etappe.


Nun geht es hauptsächlich nur noch über Wiesen und Weiden bis zum Kloster Steinfeld der Endstation meiner 2-Tagestour. Hier konnte ich dann auch den sehr gut ausgearbeiteten Multi-Cache "Eifelsteig 05 - Auf den Spuren der Mönche" loggen der Einen, auf den 18 km dieser Etappe, mit diversen Rätseln bei Laune hält.

Hier angekommen musste ich mit den nicht sehr regelmässig verkehrenden Busverbindungen zurück zu meiner Ausgangposition Einruhr gelangen, was locker 2 Stunden in Anspruch nahm.

Insgesamt eine landschaftlich sehr schöne und gut ausgeschilderte Teil-Etappe des Eifelsteigs. Wobei sicherlich die 4. Etappe reizvoller und attraktiver ist.
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Mittwoch, 26. August 2009

Eifelsteig - Etappe 4


Schon seit längerem lag mir die teilweise Begehung des Eifelsteigs in der Nase. Somit war schnell klar wie ich den spontanen 2 Tages-Kurzurlaub nutzen werde.
Der Eifelsteig hat eine Länge von 313 km, unterteilt sich auf 15 Etappen und verläuft zwischen Kornelimünster - Trier.

Ich entschied mich für die Etappen 4 und 5 von Einruhr über Gemünd bis nach Steinfeld.

Das Wetter bei der Anreise verhieß nichts Gutes. Dicke Wolken und ständiger Regen. Glücklicherweise hörte zumindest der Regen bei meiner Ankunft in Einruhr auf und ich konnte die Tour trocken beginnen.

Zuerst schraubt sich der Weg auf den Kamm oberhalb von Einruhr und man hat von hier schon einen tollen Ausblick auf den Obersee. Der Weg verschwindet nun im Wald und führt fast auf seiner gesamten Länge mit Blick auf den Obersee bis hin zum Eingangstor des ehemaligen belgischen Truppenübungsplatzes.

Ab hier heißt es sich an die ausgewiesenen Wege zu halten, denn aufgrund vieler explosiver Hinterlassenschaften aus dem 2. Weltkrieg und der britisch/belgischen Militärzeit herrscht akute Lebensgefahr.

Weiter geht es entlang des Obersees bis hin zur imposanten Urftalsperre.

Hier nochmal tief durchatmen, denn es geht von der Staumauer aus steil bergauf in Richtung des ehemaligen Ortes Wollseifen. Dieser Ort wurde 1946 im Zuge der Einrichtung des Truppenübungsplatzes vom britischen Militär beschlagnahmt. Gerade mal 3 Wochen blieb der Bevölkerung um Abschied zu nehmen und ihre Heimat zu verlassen. Der Ort wurde immer mehr zerstört und letztendlich auch fast ganz abgetragen. An ebendieser Stelle wurden später dann Häusergerippe zum Häuserkampftraining erbaut.


Nur wenige ursprüngliche Gebäude sind als Ruinen erhalten wie beispielsweise die alte ausgebrannte Kirche (mittlerweile gegen den weiteren Zerfall neu eingedeckt).


Der Himmel verfinsterte sich zusehends und ich machte mich weiter auf den Weg zur nächsten Station der Ordensburg Vogelsang.


Das Gewitter ließ sich zum Glück Zeit bis ich die Mauern der Burg erreicht hatte und ich konnte im trockenen das Unwetter abwarten.

Die Ordensburg Vogelsang ist eine weitläufige Anlage, die von den Nationalsozialisten als eine Schulungsstätte für den Nachwuchs ihres Führungskaders erbaut wurde. Die gigantischen Ausmasse und die exponierte Lage dieser Burg oberhalb des Urftsees sollten neben dem mythischen Aspekt auch eine absolute Übermächtigkeit des eigenen Volkes suggerieren.

Nach anfänglichen Abrissplänen übernahmen die Briten und später die Belgier die Anlage und nutzten sie bis 2005 als Kaserne.

Der Weg führt von hier über einige Auf- und Abstiege zum heutigen Zielort Gemünd.
Nach einem großzügigen Rundgang auf dem Areal der Ordensburg und 2 kleinen Cacheumwegen, standen 23,5 zurückgelegte Kilometer auf dem GPS.
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Dienstag, 4. August 2009

Hoch hinauf


Noch ein kleiner schneller abendlicher Workout und die 241 Stufen des Schwarzenbergturms erklommen um den Cache "Hoch hinauf" zu loggen. Von hier oben (417 Meter über Meeresspiegel) hat man einen tollen Rundblick auf die saarländische Cache-Landschaft ;-)
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Dienstag, 28. Juli 2009

Mettlacher Tafeltour


Die heutige Tafeltour stand unter dem Zeichen der Kochmütze. Startpunkt war das Rathaus in Mettlach, von wo es an der Lutwinuskapelle vorbei auf den Höhenkamm Richtung der ersten Station, der Burg Montclair geht. Einen ersten tollen Ausblick hat man von hier oben auf die Schleusenanlage bei Mettlach.

Auf bequemen Forstwegen erreicht man dann die Burgruine Montclair. Der heutige Grundriss geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Nach langem Zerfall wurde sie dann allerdings 1992/93 aufwendig restauriert und es befindet sich unter anderem auch ein Biergarten im Innenhof.



Hinter der Burg wird der Weg dann wieder schmaler und schlängelt sich wieder den Berg hinunter Richtung Saarufer. Unten angekommen muss man noch ca. 1 km entlang der Saarschleife zurücklegen um an die Schiffsanlegestelle zu gelangen und nach Betätigung einer Glocke das Fährschiff für die Überfahrt zu rufen.


Am anderen Ufer angekommen geht es dann nach wenigen Metern in das idyllische Steinbachtal. Der Weg führt entland eines Bachs über verschiedene Holzbrücken bis zum steilen Anstieg zum Aussichtspunkt Cloef. Die letzten Meter zur Cloef verliert der Weg etwas an Attraktivität, da man Teile einer Nordic-Walking Strecke durchläuft und jegliche leichte Erhebung (Wurzeln, Steine etc.) mit grellen Neon-Farben besprüht ist um taumelnde Walker vor Stolperfallen zu bewahren...
Oben angekommen hat man dann aber einen wunderschönen Blick auf die gesamte Saarschleife. Passenderweise kann man hier den Earthcache "Cloef" anhand eines Beweisfotos loggen.

Weiter geht es auf der gegenüberliegenden Höhe wieder Richtung Mettlach. Mehrmals hat man von Felsbalkonen tolle Aussichten auf die unter einem liegende Saar und das Umland.

Ein weiterer Cache "Burgblick" liegt in der Nähe der wenigen Überreste der einstigen Belagerungs-Burg Saarstein. Diese wurde im 14. Jahrhundert während der Belagerung der als uneinnehmbar geltenden Burg Montclair errichtet.

Nach 2 weiteren Caches (Erdgeist und Rehab !) und insgesamt 18 km gelangte ich über die Schleuse wieder nach Mettlach.
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Dienstag, 21. Juli 2009

The North Face Venture Jacket

Ausgelöst durch die etwas nasse Erfahrung auf der letzten Bergtour wollte ich mir noch eine sehr leichte Regenjacke zulegen, die ich immer im Rucksack mitführen kann. Meine Wahl fiel auf die North Face Venture Jacket.



Die sehr leichte, winddichte, atmungsaktive und natürlich wasserdichte Regenjacke lässt sich optimal in der eigenen Jackentasche verstauen und wiegt gerade mal ~385 Gramm (Größe XL).

Sie verfügt über 2 seitliche Schubtaschen, Gummibünde und Klettbänder an den Ärmeln sowie über komplett verdeckte Reissverschlüsse. Ausserdem ermöglichen Unterarm-Reißverschlüsse, dass Körperwärme vom Körper und dem Achselbereich verdampfen kann. Die Nähte sind alle nahtversiegelt.


Die Kapuze ist mittels eines Gummizugs verstellbar und verfügt über einen breiten Frontschirm.

Hergestellt aus 100% Ripstop-Nylon HyVent™, wobei das Material durch eine spezielle Polyurethan-Beschichtung undurchlässig für Wind und Wasser bleibt aber seine atmungsaktiven Eigenschaften behält.

Bei dem derzeitigen wechselhaften Sommer konnte ich bereits die gute Wasserdichtigkeit testen. Ein wirklicher Test der North Face Jacke unter Tourbedigungen muss bei Gelegenheit folgen.
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Montag, 6. Juli 2009

Roßstein und Buchstein


Verwöhnt von bequemen saarländischen Premiumwanderwegen stand am Wochenende ein Ausflug in die Münchner Hausberge auf dem Programm. Ziel war die Tegernseer Hütte die auf dem Grat zwischen Roß- und Buchstein auf 1650 Höhenmetern liegt.

Startpunkt ist der, direkt hinter Bayerwald gelegene, Wald-Parkplatz auf 850 Meter. Von hier aus schraubt sich ein enorm steiler Pfad erstmal unerbittlich den Berg hinauf. Direkt läuft die Pumpe auf Hochtouren und das letzte bisschen Kondition musste aktiviert werden.

Die kurzen Pausen, um nochmal kurz Luft zu bekommen, konnte man herrlich nutzen um die geniale Aussicht auf die Bergwelt zu geniessen. Leider war es etwas bewölkt und die Fernsicht etwas eingeschränkt.

Nach den ersten 600 Höhenmetern und knapp einer 1,5 Stunde erreicht man die erste Zwischenstation. Hier auf 1485 Metern liegt die Sonnbergalm, wo wir erstmal den Flüssigkeitshaushalt auftankten und kurz durchschnauften.

Von hier aus hat man auch schon das Ziel vor Augen. Das gigantische steil aufsteigende Felsmassiv des Roß- und Buchstein und der dazwischen liegenden Tegernseer Hütte.

Kurz oberhalb der Sonnbergalm hat man dann die Möglichkeit 2 verschiedene Wege zum Aufstieg einzuschlagen.

Wir entschiedenen uns für den kürzeren aber steileren Klettersteig, der eine gewisse Schwindelfreiheit erfordert und sich mit in den Fels geschlagenen Stahlseilen bewältigen lässt. Nach ca. einer weiteren halben Stunde steht man dann unvermittelt vor der Hütte und ist sprachlos wie diese hier auf den Fels "geklebt" wurde.

Nach einem zünftigen Brotzeitteller und einem ebensolchen Tegernseer Hell, wählten wir für den Rückweg die zweite Wegvariante, die einmal um den Berg führt und von ihrem Profil nicht minder anstrengend ist.

Vorbei an der Sonnbergalm ging es wegen einsetzenden Regens etwas flotter den Berg hinunter und wir erreichten klitschnass aber zufrieden den Parkplatz.

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