Freitag, 3. Oktober 2008

Bunker


Heute wurde der Feiertag für eine kleine Wanderung in Frankreich im Bitcher Land genutzt. Das Wetter war grauenvoll Herbstlich aber trotzdem wurde der Cache "Bunker - GC1DQQJ" angesteuert. Dieser liegt kurz vor Obersteinbach wenige Meter von der Hauptstrasse entfernt im Wald. Interessant ist hierbei, dass der Bunker offen und begehbar ist und ausserdem mit einer Schrankenanlage versehen ist, die scheinbar dazu diente diesen Waldweg zu sperren. So etwas habe ich bisher noch nie an einem Bunker der Maginot-Linie gesehen.

Montag, 29. September 2008

Kleiner Fuji



Nach dem Besuch im Klettergarten (http://www.abenteuerpark-saar.de) nur eine kleine Tour bei herrlichem Wetter. Los ging es an der Hubertusdiele im Steinbachtal - von dort über das Naturfreundehaus Kirschheck zum Schlackenberg der alten Grube Steinbach. Der kleine und sehr steile Aufstieg (Himmelsleiter) zur Halde hat es in sich, belohnt aber mit einem herrlichen Ausblick über den Saarkohlewald und der in der ferne liegenden Halde Grühlingshöhe mit dem Gipfelkreuz.
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Fjällräven Barents


Eine weitere Anschaffung für die kommende Herbst-Outdoor-Saison ist die Fjällräven Barents. Getestet wurde sie dann auch schon am Wochenende im Klettergarten in Saarbrücken und auf einer kleinen Wanderung zum Naturfreundehaus Kirschheck. Der G1000 Stoff (65% Polyester, 35% Baumwolle) trägt sich sehr angenehm und macht einen ausserst stabilen Eindruck. Als positiv ist auch der doppelt genähte Stoff an Knien und Hinterteil zu bewerten.
Die Hose ist vom Hersteller als wind- und mückendicht beschrieben. Ausserdem ist sie durch eine umweltfreundliche Wachsimpregnierung äusserst wasserabweisend. Praktisch finde ich auch, dass man die Hose mit einem Wachsblock erneut mit Wachs behandeln kann. Hierzu reibe ich die Hose an der Innenseite mit dem Wachsblock ein - anschliessend einfach mit dem Fön den Wachs in die Hose einarbeiten. Habe auch schon gelesen, dass hier mit Backofen oder Bügeleisen gearbeitet wird. Finde aber, dass es mit dem Fön am einfachsten ist.
Praktisch ist auch, dass Fjällräven die Hosen in einer Rohlänge anbietet - also die Hosenlänge kann individuell vom jedem selbst umgenäht werden.
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Donnerstag, 25. September 2008

Petzl e+lite

Nachdem ich viele positive Erfahrungsberichte zu der Petzl e+lite gelesen habe und mir die ganze Zeit schon eine Stirnlampe zulegen wollte - hab ich heute dann zugeschlagen.

Geliefert wird die e+lite mit einer praktischen Aufbewahrungsbox in der sie beim Transport in Rucksack oder Jacken- Hosentasche gut geschützt ist.

Hier mal ein paar Eckdaten:

- gerade mal 27 Gramm schwer (inkl. Box 48 Gramm)
- max. Leuchtweite 19m
- 10 Jahre Garantie
- wasserdicht bis zu einem Meter

Die Lampe verfügt über 3 weiße LED, die in 2 Leuchtstärken geschaltet werden können. Ausserdem ist zusätzlich eine rote LED eingebaut mit der die Dunkeladaption des Auges erhalten bleibt. Zusätzlich können beide LED-Farben in einen Blinkmodus geschaltet werden. Die Leuchtdauer, im weißen gedimmten Modus, ist in 4 aufeinandergfolgenden Nächten auf 45 Stunden angegeben. (das muss mal noch getestet werden :-))

Die Lampe ist auf einem drehbaren Gelenk angebracht, sodass man sie in alle Richtungen und Neigungen verdrehen kann.

Wer die Lampe nicht, mit dem flexiblen Gummiband, an der Stirn tragen will, der kann sie sich mit dem intergrierten Clip auch an Gürtel, Kragen, etc. befestigen.

Ich muss sagen ich bin begeistert! Die Petzl e+lite hat eine tolle Lichtleistung bei wirklich kaum spürbarem Gewicht und absolut winzigen Abmessungen.
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Montag, 15. September 2008

Hüttentour


Das gute Wetter am vergangenen Wochenende wurde mal wieder für eine ausgedehnte Wanderung genutzt. Auf dem Plan stand eine Hüttentour im Bereich von Oberwürzbach-Hassel-Reichenbrunn. Die Strecke ist laut Wanderführer auf ca. 4 Stunden und einer Länge von 13 km bemessen.


Los ging es am alten Waschhaus in Oberwürzbach. Von hier ging es direkt in den Wald in Richtung der Hütte des Angelsportvereins Oberwürzbach und von hier steil bergauf. Oben angekommen heisst es erst mal durchatmen und beim folgenden Abstieg in Richtung der Schopphübelhütte (in der eine zünftige Brotzeit eingeplant war) den schönen Blick durch die Bäume auf Hassel geniessen. Dummerweise hab ich, scheinbar geblendet durch die schöne Aussicht, die falsche Abbiegung am Berg genommen, sodass ich nach ein paar Minuten statt an der Hütte am Ortsausgang von Hassel stehe. Nuja, dann heisst es halt nen kleinen Spaziergang durch den Ort nehmen und wieder zurück auf den ausgezeichneten Wanderweg finden. Dieser war auch schnell wieder gefunden und das am Wegerand befestigte Schild "Schopphübelhütte heute geschlossen" hat dann doch für den Umweg entschädigt. Quer über die Felder von Hassel ging es dann zum nächsten Aufstieg - dem Kalhlenberg (371 m) und der zugehörigen Kalhlenberghütte.Ein schweisstreibender Hohlweg bis zum nächsten Etappenziel. Vor einigen Jahren konnte man diesen Berg noch einfach mit einem Sessellift der Firma Heckel aus Rohrbach erreichen, leider ist der Betrieb eingestellt und die Seilbahn langsam am verfallen.
Oben angekommen wurde dann die schon überfällige Brotzeit genossen.

Das nächste Ziel war der Hof Hochscheid (auf ca. 400m). Der sehr schön gelegene Hof bietet auch eine sehr schöne Einkehrmöglichkeit und zum Verkauf stehen u.a. leckere Kuchen und es finden regelmässige Jazzkonzerte statt. Die kleine Pause vor Ort wurde dann auch mit einem Stück Käsekuchen versüsst. Der Hof Hochscheid ist ausserdem der älteste biologisch-dynamisch bewirtschaftete Hof im Saarland.

Den hier befindlichen Cache "Des wilden Bauer Bunker - GCRBCE" hatte ich schon auf einer vorherigen Tour gehoben.
Nach der Stärkung ging es dann zum Abstieg in Richtung Oberwürzbach bzw. der dort im Wald liegenden Mariengrotte.


Im Wald liegen immer wieder Zeugnisse der starken Befestigung für den Westwall. Die Bunker sind teilweise in privater Hand, restauriert und nach Absprache begehbar.





Die letzte Wegstrecke führte dann zum Eichertsfels. Diese Sandsteinhöhle diente scheinbar unseren Vorfahren in der Steinzeit als Zufluchtsort. Einige Funde, beispielsweise ein Mahlstein aus Basaltlava mit Feuersteinabschlägen, beweisen diese Anwesenheit.

Nur noch wenige Meter und der Ausgangspunkt -das Waschhaus- war wieder erreicht.
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Montag, 4. August 2008

Urwald


"Urwald 1 - Die Spur des wilden Ebers" heisst der Cache der heute auf dem Programm stand. Dieser führte mich mal wieder in den "Urwald vor den Toren der Stadt". Seit 1997 wird im Wald zwischen Saarbrücken, Fischbach und Von der Heydt (ca. 1.000 ha) auf eine wirtschaftliche Nutzung verzichtet und der Wald fast ganz sich selbst überlassen. Das Erscheinungsbild wandelt sich: Wege überwuchern, ursprüngliche Wälder und Auen kehren zurück und die Zivilisation wird zurück gedrängt. Es macht hier richtig Spass wandern zu gehen, Zwischendurch wachsen plötzlich viele kleine Bäume auf dem Weg und der ein oder andere große Riese wurde vom Sturm entwurzelt oder das Alter hat seinen Tribut gefordert und man muss ersteinmal klettern um auf dem Weg weiter zu kommen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass dieser Urwald auf eigene Gefahr betreten wird bzw. bei Wind und Gewitter gar nicht besucht werden darf. Das Waldgebiet ist zudem sehr wasserreich und neben den alten Waschteichen des alten Jagdschlosses Philippsborn aus dem Jahr 1576, das im Bereich der heutigen Scheune Neuhaus stand, findet man immer wieder kleine Rinnsale und Seen.

In der heutigen Scheune Neuhaus befindet sich das Zentrum für Waldkultur von dort aus bzw. auch von dem Na
he gelegenen Forsthaus Wolfsgarten werden das ganze Jahr über Veranstaltungen Rund um den Wald für Jung und Alt angeboten. So kann von dem Kindergeburtstag im Wald bis hin zur abendlichen Fledermauswanderung vieles erlebt werden.


Samstag, 2. August 2008

Villa Longuich




Heute ging es Richtung Trier zur Villa Longuich. Es handelt sich hierbei um eine altes römisches Anwesen aus dem 2.Jahrhundert nach Christus. Von dem ehemalig 110 Meter auf 28 Meter großen Gebäude ist nur der östliche Seitenflügel mit dem Badetrakt restauriert. Die Villa wurde durch den Germaneneinfall im 4.Jahrhundert und später durch Nutzung als "Steinbruch" zerstört. Im Badetrakt sind ein Kaltbad (frigidarium), ein Heißbad (caldarium), ein Warmbecken (tepidarium), ein Schwitzbad (sudatorium) und ein Feuerungsraum (praefurnium) zu sehen. Die Wannen von Kaltbad und Heißbad sind sich nahezu vollständig erhalten. Desweiteren zeugen die Heiz- und Abflussysteme (u.a. mit Bleirohren) von dem technischen Fortschritt der Bauherren. Direkt an dem Gebäude ist der Cache "Römische Weinstraße 1- Römische Villa Longuich" zu finden.