Donnerstag, 20. November 2008

Ordnance Depot

Auf der heutigen deutsch-französischen Grenztour ging es weiter nach Fischbach/Ludwigswinkel hier liegt im Wald versteckt das verlassene amerikanische Sonderwaffenlager. Geschlossen wurde das Depot 1992. Es war das zweitgrößte Waffenlager in Deutschland (nach Miesau/Weilerbach). Hier lagerte neben verschiedenster Munition wohl auch alles was das amerikanische Atomwaffenprogramm zu bieten hatte. Das Gebiet des North Area bestand aus 19 übererdeten Bunkern, dem obligatorischen SSCC (Site Security Control Center) mit dem Tower, verschiedenen Kampfständen und Wachtürmen. Verschiedene Bunker und Kampfstände wurden bereits entfernt bzw. sogar zu Testzwecken gesprengt.
Der Eingang der Bunker besteht aus einem riesigen Drahtverschlag, dieser sollte ein erster Schutz gegen einen leichten Angriff sein. Dahinter war dann das Stahltor hinter dem sich wiederrum ein "Vorhang" aus Natodraht befand. Dieser rollte sich automatisch bei einer Öffnung der Tür (gesteuert durch das SSCC) an der Decke auf. Als zusätzliche Abwehrmassnahme befanden sich Behälter mit CS-Gas im inneren der Bunker.

Am ziemlich lädierten SSCC lässt sich immer noch dessen Wehrhaftigkeit erkennen. Überall Panzerglas, dicke Panzertüren und Schiessscharten.

Den hier befindlichen Cache "Fischbach Ordnance Depot - GC1FRDM" konnte ich leider nicht finden. Naja, so hab ich wenigstens nen Grund mir diesen spannenden Lostplace nochmal (hoffentlich dann bei besserem Wetter) anzuschauen. Wie ich aber gehört habe ist der Abriss des SSCC und weiteren Bunkern, wegen eines Naturschutzprojektes, geplant. Von daher sollte man sich beeilen, wenn man noch etwas von diesem Depot sehen will...
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