Montag, 4. August 2008

Urwald


"Urwald 1 - Die Spur des wilden Ebers" heisst der Cache der heute auf dem Programm stand. Dieser führte mich mal wieder in den "Urwald vor den Toren der Stadt". Seit 1997 wird im Wald zwischen Saarbrücken, Fischbach und Von der Heydt (ca. 1.000 ha) auf eine wirtschaftliche Nutzung verzichtet und der Wald fast ganz sich selbst überlassen. Das Erscheinungsbild wandelt sich: Wege überwuchern, ursprüngliche Wälder und Auen kehren zurück und die Zivilisation wird zurück gedrängt. Es macht hier richtig Spass wandern zu gehen, Zwischendurch wachsen plötzlich viele kleine Bäume auf dem Weg und der ein oder andere große Riese wurde vom Sturm entwurzelt oder das Alter hat seinen Tribut gefordert und man muss ersteinmal klettern um auf dem Weg weiter zu kommen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass dieser Urwald auf eigene Gefahr betreten wird bzw. bei Wind und Gewitter gar nicht besucht werden darf. Das Waldgebiet ist zudem sehr wasserreich und neben den alten Waschteichen des alten Jagdschlosses Philippsborn aus dem Jahr 1576, das im Bereich der heutigen Scheune Neuhaus stand, findet man immer wieder kleine Rinnsale und Seen.

In der heutigen Scheune Neuhaus befindet sich das Zentrum für Waldkultur von dort aus bzw. auch von dem Na
he gelegenen Forsthaus Wolfsgarten werden das ganze Jahr über Veranstaltungen Rund um den Wald für Jung und Alt angeboten. So kann von dem Kindergeburtstag im Wald bis hin zur abendlichen Fledermauswanderung vieles erlebt werden.


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